Railmen Story // 08.2017 BEI RAILMEN WIRST DU IMMER BESSER – PER LASSE REIMERS UND RAILMEN

MOIN, MOIN. 

Mein Name ist Per-Lasse Reimers, ich bin 23 Jahre alt, komme aus dem schönen Schleswig-Holstein und bin seit September 2016 als Triebfahrzeugführer bei der Firma Railmen.

Lokführer zu werden, das war schon immer ein Traum von mir – schon als Kind. Und im Jahre 2011 begann ich ihn zu leben. Die Schule war vorbei – und viele fragen sich: was nun? Ich nicht: Ich wusste schon immer was ich werden wollte: Lokführer! Lange Züge fahren, mit vielen verschiedenen Menschen arbeiten und Verantwortung übernehmen. Das ist mein Ding.

Im September 2011 war es dann soweit: Ich begann daher folgerichtig mit einer dreijährigen Ausbildung bei einem renommierten Privat-Unternehmen zum Eisenbahner im Betriebsdienst Fachrichtung "Lokführer und Transport".

Zunächst stand die theoretische Ausbildung an: Signale kennenlernen, Gesetze und Vorschriften einprägen, Umgang mit Fahrgästen, Unfällen und Unregelmäßigkeiten, natürlich Fahrzeugtechnik und Eisenbahnbetrieb erlernen.

Dann endlich fing die praktische Ausbildung an: Bahnhofskunde und Streckenkunde. Das heißt: sich Bahnhöfe ansehen , Besonderheiten einstudieren und sich all die vielen Wege und Gleise merken. Dann durfte ich endlich mit auf den Führerstand - Streckenkunde: bei einem ausgebildeten Triebfahrzeugführer über die Schulter schauen, Strecken einprägen, Signale und Besonderheiten merken und auch mal selbst mit dem Fahrdienstleiter telefonieren.

Dann ging es endlich los: eigenständig Züge fahren und Rangieren, anfangs mit der Hilfe eines erfahrenen Triebfahrzeugführers. Und nach drei Jahren war es endlich soweit: Ich war Lokführer!

Nach meiner Ausbildung fuhr ich zwei Jahre lang elektrisch angetriebene Triebfahrzeuge vom Typ Flirt fahren. Doch das war mir nicht genug. Ich wollte die Welt sehen, eine Qualifikation zum „Ausbilder“ machen und eine Herausforderung. Schließlich kam die rettende Verbindung zustande: Und das war eine Empfehlung meines besten Freundes – der übrigens auch Lokführer ist.

Der empfahl mir railmen - und dann ging alles ganz schnell: Online-Bewerbung losgeschickt, Anruf vom Geschäftsführer, Bewerbungsgespräch in Leipzig.

Und was ich dort erfuhr, gefiel mir sofort: In der Regel arbeitet man im Rhythmus von 10 Tagen Arbeit und 5 Tagen frei. Man darf als Triebfahrzeugführer Wünsche äußern, an welchem Einsatzort (Heimatnah oder doch mal weiter weg) arbeitet. Ob man Güterzüge fahren möchte oder doch lieber gern im Personenverkehr Menschen von A nach B bringt. Egal, wo man arbeitet, man bekommt immer eine Unterkunft und Fahrkarten von Railmen gestellt und eine verlockende Auslöse zum Wegbleiben der Heimat.

Das Gespräch überzeugte mich - und ich unterschrieb.

Als Leihlokführer im Auftrag von Railmen fing ich dann am 01. September 2016 bei der NordWestBahn GmbH in Bremen an. Dort wurde ich zunächst mit dem Betrieb, den Abläufen, eigenen Regeln und Vorschriften vertraut gemacht. Ich durchlief die Fahrzeugausbildungen. Und als all das bewältigt war, machte ich mich selbstständig mit allen zu befahrenen Linien, Kuppelkonzepten, Strecken und Bahnhöfen sowie mit den neuen Kollegen vertraut.

Und dann war es soweit: Ich fahre Züge der Baureihe 440 und Baureihe 1429 Flirt. Ich rangiere, muss Auf- und Abkuppeln im laufenden Betrieb, kümmere mich um meinen Zug und die Passagiere.

Was mich an diesem Job so reizt? Das kann ich Euch sagen: Es ist kein Job wie jeder andere!

Jeden Tag ein anderen Zug und eine andere Strecke befahren, jeden Tag andere Kollegen und andere Fahrgäste. Mal fährt man bei gutem Wetter, mal bei schlechtem Wetter, mal funktionieren die Fahrzeuge und mal eher nicht so, aber dann bin ich als Lokführer gefragt – und das ist die Herausforderung. Den Zug als Techniker vor Ort nach allen Regeln und Vorschriften fitmachen, alles dafür tun, dass die Fahrgäste zur vollen Zufriedenheit gerne und ohne Probleme an ihr Ziel kommen.

Auch die Zusammenarbeit mit den Fahrdienstleitern und Betriebszentralen gehört zu den wichtigen Aufgaben eines Triebfahrzeugführers. Der Lokführer unterrichtet die jeweiligen Stellen über Störungen und Besonderheiten im Betrieb - andersherum genauso. Bei Störungen an der Infrastruktur zum Beispiel.

Ich liebe meinen Job und werde durch meine Fahrgäste auch fast jeden Tag durch meine Tätigkeit als Lokführer belohnt.

Dieses : "Vielen Dank für die tolle Fahrt und der tollen Durchsagen." Gerade bei Störung ist es wichtig, den Fahrgästen genau zu erklären, warum man gerade nicht weiter fahren kann. Damit die Fahrgäste es auch gut nachvollziehen können, warum man zum Beispiel verspätet ist.

Professionalität in der Kommunikation und im Umgang mit den Fahrgästen, Fahrdienstleitern und Betriebleitzentralen ist daher von sehr großer Bedeutung.

Und: Man wird in- und extern als Leihlokführer durch die Kollegen geschätzt. Man sammelt durch das Durchlaufen der vielen Unternehmen einfach sehr, sehr viele und gute Erfahrungen – und wird von Einsatz zu Einsatz besser.

Was mir bei Railmen besonders gefällt ist der familiäre Umgang und die hohe Fürsorge der guten Gesundheit und Zufriedenheit der Lokführer. Es gibt keinen guten oder schlechten Lokführer - es gibt nur erfahrene und unerfahrene.

Du willst ein erfahrener sehr gut bezahlter Triebfahrzeugführer in einem renommierten, familiären und tollen Team sein?

Dann bewerbe dich jetzt – hier! Bei railmen - bei unserem Team.